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Gegen Wuppertal lief im 3. Satz nicht mehr viel ...

Am 6. Spieltag der Verbandsliga kam es für die Damen 1 im Moerser SC wie schon in der Vorwoche erneut zu einer deutlichen 0:3 Niederlage. Am Sonntagnachmittag war es das Team vom SV Bayer Wuppertal, welches den Spielerinnen um Ann-Sophie Schattenberg nach nur einer Stunde Spielzeit das Nachsehen gab. 

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Stimmung vor dem Spiel ok

Coach Martin Schattenberg (Trainer Luca Wagner erneut wg. Verpflichtung in der Herren 1 verhindert) war mit Evelyn Tissen (Z), Klaudia Kapala (D), Lara Pütt/Annie Stockdreher (MB) sowie mit Elea Pukownik und Ann-Sophie Schattenberg auf der AA-Position gestartet. Auf die Libera (Anja Noack) musste Coach Schattenberg verletzungsbedingt verzichten ... Sophie Schubert fehlte wegen Nominierung für das WVV Team im Bundespokal.

Super-Aufholjagd mit Führung

Das Team geriet gegen gut aufgelegte Wuppertalerinnen sofort unter Druck: nach einer endlos langen Rallye (beide Teams wollten nicht den 1. Fehler machen)  macht Wuppertal den Punkt ... und nach Schwächen in der Abwehr und Annahme ist der MSC schnell mit 1-5 und 2-8 zurück. Auszeit von Coach Martin Schattenberg, der nach weiteren Annahme- und Angriffsproblemen bei 3-13 die 2. Auszeit beantragt. Leichte Besserung mit halbfestem Angriff von Annie Stockdreher aus der Netzmitte sowie einem Aufschlagpunkt von Elea Pukownik zum 7-14. Das MSC-Team wehrt sich und spielt entschlossen weiter: Wuppertal mit Angriffsfehler, dafür Angriffs-Hammer von Ann-Sophie Schattenberg sowie ein gefühlvoller Lob von Klaudia Kapala und Auszeit von Wuppertal bei 11-15. Danach erneut Ann-Sophie Schattenberg mit platziertem halbfestem Angriff ins Hinterfeld, nach erneut langer Rallye Wuppertal wieder ins Aus und Lara Pütt sorgt mit lang gelegtem Ball für das 14-15 ... alles nach schöner Aufschlagserie (8-15 bis 14-15) von Annie Stockdreher. Danach aber Annahmeproblem bei Moers und 14-16, zwei Punkte von Klaudia Kapala folgen und Lara Pütt sorgt mit schönem Lob bei 16-17 für den Einstand bei 17. Kapala erneut zum Einstand bei 18, danach sogar Moerser Führung bei 20-18 – Wuppertal hat zwei Angriffe ins Aus bugsiert. Auszeit Wuppertal. Danach aber der Moerser Angriff ins Aus, dreimal mit Annahmeproblem ... gefolgt von schwachen Angriffen und Wuppertaler Kontern.

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Evelyn Tissen und Annie Stockdreher bei der Netzabwehr ...

Früher Rückstand

Große Enttäuschung beim MSC Team, das nach erfolgreicher Aufholjagd in der Zwanzigerphase abreißen ließ ... mit Folgen für den 2. Satz. Die Annahmeproblematik bleibt bestehen: über 1-4 und 3-8 schnell wieder unter starkem Druck – ein Wuppertaler Netzroller-Aufschlag führt zum 3-9 und der ersten Auszeit von Coach Schattenberg. Moers mit starkem Einsatz: schöner Solobock von Evelyn Tissen, Aufschlagpunkt von Ann-Sophie Schattenberg – aber auch Wuppertal punktet weiter und bei 6-13 erneut Auszeit für Moers. Moers kämpft weiter, holt zum 12-16 auf und Wuppertal reagiert mit einer Auszeit. Danach aber muss das MSC-Team wieder abreißen lassen: die Schwächen in der Annahme und der Abwehr lassen kein effektives Angriffsspiel zu.

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Lara Pütt mit Soloblock ...

Schwächen nicht abgestellt

Diese Komponente auch im 3. Satz überdeutlich zu sehen. Wieder ganz schnell mit hohem Rückstand – die Mannschaft findet kaum noch Lösungen und muss sich mit einem einstelligen Ergebnis abfinden. Coach Schattenberg registriert, dass die Mannschaft immer wieder direkte Punkte in der Annahme kassiert oder aber eine  ungenaue Annahme liefert: dadurch das Moerser Zuspiel ausrechenbar und wirkungsvolle Angriffe zu selten.

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Annie Stockdreher setzt sich am Netz durch ...

Coach Schattenberg: Blick nach vorn!

Coach Schattenberg nach dem Spiel: „Wie auch im Spiel in  Essen war der Bereich Aufschlag/Annahme spielentscheidend. Wir konnten insgesamt im Aufschlagbereich zu wenig Druck ausüben, mussten aber in der Annahme „kassieren“ und konnten auch aus der Abwehr heraus nicht wirksam Druck ausüben. Im ersten Satz haben wir uns zurückgekämpft, im 2. und 3. Satz waren wir wieder schnell in einem hohen Rückstand, haben es dann nicht geschafft uns davon zu erholen und haben nicht ins Spiel zurückgefunden. Auszeiten und Spielerinnenwechsel haben das „9-25-Unheil“ nicht abwenden können.“

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Annahme und Abwehr stets unter Druck: Lara Pütt und Ann-Sophie Schattenberg - Klaudia Kapala beobachtet

Schattenberg schließlich: „Die Mannschaft ist natürlich nach der klaren Niederlage erheblich enttäuscht – aber man sollte jetzt nach der Niederlage schnell den Blick nach vorne richten. Angesichts der Fehlerquote ist aus meiner Sicht jetzt sowohl individuell als auch als Team viel Trainingsarbeit in Annahme (Bewegung zum Ball hin oder weg vom Ball, sich aber eben nicht hoch "treffen" lassen) und Feldabwehr (Positionierung V und I gegen Angriffe in der Mitte) als auch im Zuspiel (Passgenauigkeit als auch Zuspiel aus ungenauer Annahme) notwendig, um positiv auf die beiden Niederlagen zu reagieren.“

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Sorgenvolle Mienen in der Auszeit

Nach zwei hart erkämpften 3:2 Siegen (beide mit 15-13 im Tiebreaker!) hat die Mannschaft zwei deutliche Niederlagen hinnehmen müssen, befindet sich nun auf Platz acht in der Liga ... und muss Mitte November ausgerechnet zum Derby beim Tabellenzweiten Rumelner TV. 

Das MSC Aufgebot vs. SV Bayer Wuppertal: Klaudia Kapala (1), Evelyn Tissen (3), Finja Kösters (5), Paula Tuschhoff (6), Jana Kleinheßeling (7), Maya Lenzen (8), Annie Stockdreher (9), Elea Pukownik (10), Ann-Sophie Schattenberg (13), Mira Pehmöller (4), Lara Pütt (20), Anja Noack (40), Trainer: Luca Wagner (verhindert), Coach: Martin Schattenberg

Das Ergebnis: Moerser SC vs. SV Bayer Wuppertal  0:3,21-16-9-25 in 23,20,18 Minuten (1h 1min)