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Ein neuer Anlauf

Fakten wurden geschaffen, Geschichte wurde gemacht. Da schlicht und ergreifend die Frist für einen Neustart ablief, haben die Verbände die Handball-Saison 2020/21 im Amateurbereich endgültig annulliert. Keine Ergebnisse, keine Tabellen, kein Kuchen zum Nachtisch. Und damit soll jetzt dieses Kapitel auch geschlossen werden.

Viel interessanter und besser fürs Gemüt scheint die Frage, wie und wann wir wieder realistisch unser Hobby ausüben dürfen. Die kommenden Wochen versprechen schrittweise Lockerungen, aber die Bälle polieren sollten wir (noch) nicht.

Monate der Monotonie

Seit Mitte Oktober blieb dem geneigten Hobbysportler nichts anderes übrig, als einsame Runden durch den Park zu drehen. Wer unbedingt wie ein farbenblindes Mainzelmännchen aussehen wollte, schaffte sich dafür sogar extra Funktionskleidung an. Die faul-pfiffige Alternative: eSport (Animal Planet: Dawn of War).

Auf Zoom gibt's keine Schrittfehler

Ganz pragmatisch hat es immerhin unsere Jugend gelöst. Die Trainer Lars und Michelle boten, mit großer Resonanz, regelmäßig Online-Training über Zoom an (für die Älteren: ist wie Tele-Gym auf Bayern 3, nur interaktiv und mit besserer Musik). Immerhin blieb somit ein wenig Gemeinschaft erhalten, auch wenn es den persönlichen Kontakt natürlich nicht ersetzen konnte.

Der neue Anlauf

Nach dem neuesten Beschluss der Bund-Länder-Konferenz wird nun am nächsten Montag die Wiedereröffnung allerhand gesellschaftlicher Sektoren eingeleitet. Als best case scenario winkt sogar Kontaktsport in der Halle ab dem 5. April.

Doch bis dahin gibt es ebenso viele Stolpersteine wie Öffnungsschritte. Dritte Welle und Mutanten (hier einen Gag Ihrer Wahl einsetzen) dürften noch ihren Einfluss auf das Inzidenzgrenzwertbingo geltend machen.

In den kommenden zwei Wochen sollen sich nur maximal fünf Personen aus zwei Haushalten gemeinsam bewegen dürfen. Das ist noch nicht ganz eine Handball-Mannschaft.

Immerhin dürfen die Jüngeren (bis 14 Jahren) mit bis zu 20 Aktiven Sport treiben. Allerdings: Voraussetzung für den gemeinsamen Sport ist ein dauerhafter Mindestabstand von fünf Metern. Das langt für eine Partie Brennball auf der B 57.

Wartet noch ein Weilchen

Maßgeblicher für uns Handballer ist daher der Stichtag 22.3. Hier winken erstmals realistische Möglichkeiten, zumindest mal eine gemeinsame Lauf- oder Fitnesseinheit abzuhalten, wenn nicht sogar (kontaktfreie) Ballübungen.

Vorausgesetzt natürlich, der Inzidenzwert des Landes NRW bleibt unter 100.

Selbst wenn diese Marke gerissen wird, war der Breitensport wenigstens mal auf einem Konzept vermerkt. Ist auch mal erfrischend.

Und mit dem mählichen Anstich in den Impfzentren und der Forcierung von Schnell- und Selbsttest wird es wenn nicht im März, dann doch sicher zeitnah eine Rückkehr in den notwendigen, lange herbeigesehnten Trainingsalltag geben. Die Teams sind längst bereit.

Text: salz

Fotos: pixabay/szekelyszilard, Jung

 

 

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