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„Adler“ müssen nach Bocholt

Im Westderby Nr. 2 soll es keine Pleite geben!

Die Saison begann für die „Adler“ mit dem Westderby Nr. 1 vs. den TV Mondorf mit einer 1:3 Niederlage. Danach kurz rehabilitiert im 3:0 Heimspiel gegen den TV Baden – nun steht das zweite Westderby bevor: am Samstagabend (Spielbeginn 19.00 Uhr) geht es in der Euregio-Halle in Bocholt gegen den TuB Bocholt weiter. Trainer Hendrik Rieskamp: „Da wollen wir den nächsten Brocken aus dem Weg räumen.“

Zwei Wochen später folgt im ENNI die Partie gegen den VV Humann Essen. Damit sind dann die Westderbys für die Hinrunde gespielt. Primäres Ziel ist sicher ein Platz ganz oben in der Tabelle – aber der inoffizielle Titel „Die Besten im Westen“ ist für das West-Trio auch reizvoll. Dazu braucht einen Sieg in Bocholt ...

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Für das Spiel in Bocholt hofft Trainer Rieskamp ... auf schnelle Punkte mit dem Aufschlag

Bocholt auf dem Zettel

Dabei weiß Rieskamp ganz genau, dass Bocholt mit zwei Niederlagen denkbar schlecht in die Saison gestartet ist ... und nun mit dem „Rücken an der Wand“ dringend ein Erfolgserlebnis braucht. Dies – und die Tatsache, dass Derbys immer einen eigenen Charakter haben – lässt bei Trainer Rieskamp in großem Maße Respekt aufkommen: „Eine Mannschaft wie Bocholt muss man immer auf dem Zettel haben!“

In der letzten Saison gab es für die „Adler“ zum Saisonauftakt in Bocholt eine schmerzliche 2:3 Niederlage. Bocholt´s Aufgebot in dieser Saison kaum verändert: schnelle Spielanlage, schwer zu blocken ... auch deshalb, weil er Bocholter Zuspieler (Luis Kubo) den gegnerischen Block immer wieder gerne in die Irre führt. Am letzten Wochenende gab es gegen den PSV Neustrelitz eine bittere Heimniederlage, die ein enttäuschter Trainer Sebastian Lyczko so kommentierte: „Ich habe keine Erklärung für die enttäuschende Leistung meiner Mannschaft. Ich kann das nur als Arbeitsunfall werten.“

Arbeitsunfall ...?

Nun hat sich der MSC nach der letzten Saison deutlich verstärkt – in Bocholt hat sich nicht viel verändert. Das Team verzichtet seit Jahren auf spektakuläre Neuzugänge und holt sich immer wieder Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Das wissen auch die Youngster im MSC-Bundesligateam: Lukas Salimi, Veit Bils und Moritz Liebisch konkurrieren seit langen Jahren mit den starken Jugendlichen vom TuB. 

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... viele Zugriffe im Block ...

Veit Bils: „Wir kennen uns gut – aus der NRW Liga und vom Beachvolleyball. Aber ich denke, das wird kein Problem sein – wir wissen, wenn es losgeht: der Gegner ist der Gegner. Die Bocholter müssen sicher den Rückstand bei den Punkten aufholen – das gönne ich ihnen. Aber nicht gegen uns.“

Bei den „Adlern“ wurde im Wochenverlauf weiter an der Abstimmung gearbeitet. Vor allem Lukas Salimi, der – auch krankheitsbedingt – noch keinen Einsatz bei einem Punktespiel hatte, wurde intensiv eingesetzt. Trainer Hendrik Rieskamp möchte weiterhin einen variablen Angriff forcieren – dazu gehört, dass die Zuspieler mit allen Angreifern harmonieren müssen.

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... und schnelle Punkte mit wirkungsvollen Angriffen.

Trainer Hendrik Rieskamp: „Bocholt ist nicht gut in die Saison gestartet, da muss man wachsam sein. Die Jungs kennen sich seit Jahren – Bocholt hat schon so manche Krise gemeistert und wird uns einen harten Fight liefern. Damit wollen wir uns aber nicht weiter befassen: wir wollen nur auf uns schauen, haben weiter an der Abstimmung gearbeitet und wollen unsere Spielidee weiter entwickeln. Ich denke die Zuschauer können sich auf ein rassiges Derby freuen.“

Auch Veit Bils freut sich das Spiel: “Bocholt hatte keinen guten Start – die brauchen dringend Punkte. Wir haben gut trainiert, vor allem im Bereich Zuspielabstimmung kann man deutlich Fortschritte erkennen. Wir müssen mindestens eine Leistung wie die gegen den TV Baden abrufen.“

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