Erklärung/Information „Nichtaufstieg“

Liebe Vereinsmitglieder und Fans, werte Unterstützer und Sponsoren,

ich habe der Presse in den letzten Tagen zunächst eine Information über einen möglichen Aufstieg in die 1. Bundesliga gegeben. Jetzt musste ich diese Ankündigung leider zurücknehmen.

Der auf unserer Facebook Seite angekündigte Artikel („Absage“) steht Euch/Ihnen leider aus presserechtlichen Gründen zunächst nicht komplett zur Verfügung. In dem Bemühen, Euch/Ihnen die komplette Information möglichst zeitnah zur Verfügung zu stellen, veröffentlichen wir an dieser Stelle unsere Pressemitteilung.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand - Günter Krivec

 

Keine Rückkehr in die 1. Bundesliga

Für die kommende Saison ist das Projekt abgesagt

Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und die Ankündigung des Moerser SC vor wenigen Tagen, sich für eine Rückkehr in die 1. Bundesliga zu bewerben löste ein vielfach positives Echo aus. Nun ist dieser kurze Traum jäh beendet: zumindest in der kommenden Saison wird es kein MSC Team im deutschen Volleyball-Oberhaus geben.

Ein ganzes Bündel von Gründen ist verantwortlich dafür, dass Günter Krivec, 1. Vorsitzender beim Moerser SC, jetzt die Reißleine zieht: „Wir können den Schritt nach oben in der derzeitigen Situation nicht verantworten. Priorität haben die „Gesundheit“ und die Leistungsfähigkeit des Clubs.“

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André Illmer bleibt, Lukas Schattenberg würde gerne ...

Corona und wirtschaftliche Gründe

So zeichnet sich in den letzten Tagen immer deutlicher ab, wie sehr die Corona-Krise auch in den Sport eingreift. Der gesamte Sport – Amateure und Profis - steht auf dem Prüfstand. Die wirtschaftliche Lage vieler Sponsoren aus dem Unternehmens- und Geschäftsbereich ist prekär – eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Damit ist die Einnahmesituation durch notwendige neue Sponsoren (1. Liga!) völlig unüberschaubar geworden, wenngleich alle bisherigen Sponsoren erfreulicherweise die Fortsetzung ihrer Unterstützung zugesagt haben. 

Auch die Korrespondenz mit der VBL in Berlin hatte trotz der Bemühungen der Verantwortlichen in Berlin bislang keine substantiellen Erleichterungen ergeben. Der MSC hatte sich als einziger Zweitligist frühzeitig um eine Erstliga-Lizenz beworben – mit der Einschränkung, dass die Liga in Berlin in Anbetracht der schwierigen Lage mit einer Erleichterung bei den Konditionen (aufwendiger Taraflex-Hallenboden, elektronische Banden, Hauptberuflichkeit bei Geschäftsführung und Trainer etc.) helfen würde. MSC Präsident Günter Krivec: „Es hat sich gezeigt, dass die VBL sich um Erleichterungen bemüht,  aber nur begrenzt Handlungsmöglichkeiten hat – die angebotenen Optionen reichen einfach nicht.“

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Trainer Hendrik Rieskamp: erst neue, dann die alte, aber andere Situation ...

Spielerkader reduziert

Zudem sind bei der Neuordnung des Spielerkaders Schwierigkeiten aufgetaucht. Nach der Trennung von vier Spielern (vornehmlich berufliche, gesundheitliche Gründe bei Andreas Tins, Nenad Nikolic, Markus Köppke und Chris Carter) stehen nun auch  plötzlich weitere Spieler wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung – oder nur mit starken Einschränkungen. So wird neben Oliver Staab wohl auch Lukas Schattenberg demnächst „full time“ beruflich engagiert sein. Krivec: „Der Beruf geht vor – vollberufliche Tätigkeit und Leistungsanspruch 1. Liga – das lässt sich in der Regel nicht machen.“

Darüberhinaus ist David Seybering überraschend in Gesprächen mit Bundesligist Helios Giesen (bei Hildesheim) und möchte „eine neue Herausforderung“ annehmen. Ein möglicher Abgang von David Seybering wäre ein sehr starker Verlust. Damit stünden nun plötzlich mit Jonas Hoppe, André Illmer, Tom Weber und Oskar Klingner nur noch vier Spieler für eine mögliche Erstligamannschaft zur Verfügung. 

Nach dem Bekanntwerden der Absicht in die erste Liga zurückzukehren war bereits in der letzten Woche ein Gespräch mit Marvin Prolingheuer über eine Rückkehr nach Moers geführt worden – bei Prolingheuer dürfte aber eine Verpflichtung für die 2. Bundesliga nur gelingen, wenn eine berufliche Orientierung in Moers realisiert werden kann.  Marvin Prolingheuer hat die letzten beiden Jahre in Italien gespielt (Gioia del Colle), war davor vier Jahre in Düren und hatte seine ersten Schritte (2009 bis 2012) in der Bundesliga beim Moerser SC gemacht. 

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Oskar Klingner bleibt, David Seybering eher nicht ...

„In Anbetracht dieser Situation müssten wir fünf oder sechs Spieler neu verpflichten. Wir wollen unserem Grundsatz treu bleiben, weitestgehend auf Vollprofis zu verzichten und unseren Kader im wesentlichen aus leistungswilligen Talenten, die sich in einer beruflichen oder akademischen Ausbildung befinden, zusammensetzen.“

Klartext: alles in allem ist in Anbetracht der veränderten Sponsorensituation (Corona), der zu erwartenden erhöhten sportlichen Anforderungen und Auflagen in der 1. Liga sowie der zu erwartenden Veränderungen im Spielerkader der Schritt in die oberste deutsche Spielklasse derzeit nicht verantwortbar. 

Zunächst mit kleiner Besetzung weiter

Günter Krivec ist sich sicher, dass in der Zwischensaison „noch weitere ambitionierte Spieler“ zum MSC kommen werden. „Aber,“ so Krivec, „es muss passen.“ So wird Trainer Hendrik Rieskamp (der auch in der kommenden Saison noch dabei ist) zunächst – sobald das Training wieder gestattet wird – mit einem kleinen Kader weiterarbeiten, in welchem auch Niklas Mülders, Veit Bils und Moritz Liebisch aus der „Zweiten“ dabei sein sollen. An dem Plan, eine Trainingseinheit (Technik) von Ex-Adler Chang Cheng Liu (zur Zeit Cheftrainer beim Damen-Zweitligist in Borken) gestalten zu lassen, wird festgehalten. Dazu Chang Cheng Liu: „Ich komme gerne nach Moers – aus alter Verbundenheit.“

MSC Pressestelle

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