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Vorschau 1. Damen: Erfrischend unberechenbar

Für die MSC-Damen ist es schwer, auch nur irgendeine Prognose für die kommende Saison abzugeben. Trainer Michael Gräser blieb, einige Spielerinnen wechselten. Es kamen aber auch Damen mit unterschiedlicher Handball-Vorbildung hinzu. Der Leistungsstand ist also schwer einzuschätzen, aber Eines hat die Mannschaft den Herrenteams voraus: In der Kreisliga können sie nicht absteigen, es muss also nicht gezittert werden.

Also kann es nur darum gehen, eine gute Zeit zu haben und möglichst viele positive Erlebnisse einzusammeln. So, wie es auch im Vorjahr schon gelungen war.

In der Saison 16/17 sammelte das Team immerhin 11 Punkte (5 Siege, 1 Remis) in 14 Spielen, hatte in der Bilanz einen weiteren Abstand zu den Schlusslichtern als zur Spitzengruppe.

Highlights waren mit Sicherheit der Heimsieg gegen die weit höher eingeschätzten Damen aus Dingden oder der Auswärtscoup in Issum. Highlights, die auch in diesem Jahr möglich sein können und werden.

Neu im Team dabei sind Sina Annutsch (SV Neukirchen), Angelina de Witt (HSG RWO) und Jana Böhm (MSV Duisburg). Dazu frischen noch die Jungtalente Michelle Lesniak (Vennikel) und Philomena Johnen (Anfängerin) den Kader auf.

Mit Vorbereitung und Testspielen zeigte sich Trainer Michael Gräser zufrieden, auch wenn es in der Saison-Generalprobe im Kreispokal ausgerechnet gegen den Oberligisten TV Borken ging. Mit dem entsprechenden Ergebnis, das ich hier nicht wiederholen möchte.

Vor der Liga-Premiere in Hiesfeld (Sonntag, 15.00 Uhr) gibt sich auch der Trainer erstmal bescheiden: „Ziel ist, dass sich die Mannschaft schnell findet und aneinander gewöhnt. Meine Mädels und ich sind hoch motiviert und freuen uns auf die Saison!“

 

Text: salz

Fotos: van Lunzen

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