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MSC III holt einen Satz vs. Be-Hau

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Enrico Tengel
Leichtathletik: Abteilungsleitung, Organisation, Fahrten, und alle relevante Themen bezüglich Leichtathletik werden durch Enrico Tengel durchgeführt.
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Eagles im Einsatz – Die Spieltagsvorschau (X)

Der Countdown läuft, der kommende Spieltag fällt auf das erste Adventswochenende. Dies bedeutet: der Jahresendspurt für die Spielerinnen und Spieler der HSG Eagles Niederrhein hat begonnen, es sind nur noch vier Wochen bis zur nächsten handballfreien Zeit. Vor den Duft- polieren wir aber erst einmal die Zündkerzen, denn fünf der sieben anstehenden Partien finden auswärts statt.

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Fast wie erwartet: 3:0 und basta!

Die „Adler“ schwächeln zwischendurch vs Gievenbeck – behalten aber die Kontrolle

Vor gut 100 Zuschauern entledigte sich die Mannschaft von Trainer Hendrik Rieskamp in einer guten Stunde wie erwartet ihrer relativ leichten Aufgabe und ließ die Gäste aus Münster (Gievenbeck ist ein Stadtteil von Münster) gelegentlich etwas mitspielen. Allerdings haperte es zwischendurch etwas an der großen Aufmerksamkeit. Man hätte auch bei der Gesamtspielzeit unter 60 Minuten bleiben können.

Trainer Hendrik Rieskamp startete wie üblich mit Fabio Bertea (Z) und Lukas Lübke (D) sowie mit Tim Ihde und Nils Joneleit in der Mitte. Im AA-Bereich Yannick Kugel und Lukas Schattenberg. Auf der Liberoposition natürlich André Illmer.

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Der Lübke/Joneleit Block ein echtes Hindernis ...

Im letzten Drittel befreit

Flinker 3-0 Start des MSC Teams (Ass Schattenberg, Punkt Lübke, Gievenbeck ins Aus) aber dann weiter im Schongang: Gievenbeck mit wirkungsvoller Finte, Moerser Angriff ins Aus, nochmal in den Block und ruckzuck 3-6 hinten. Dann punkten Tim Ihde und Yannick Kugel, der MSC kann auf 5-6 aufschließen und bei 8 doch nach schneller Aktion von Nils Joneleit egalisieren. Nach einer Riesenrallye punktet Lukas Schattenberg zum 9-8, Gievenbeck tritt über und nimmt bei 10-8 eine Auszeit. Über 10-10 und 13-13 dann eine etwas farblose Partie: Fehler hüben und drüben. Immerhin folgt nach Aufschlagfehler von Gievenbeck ein Angriffshammer von Lukas Lübke zum 16-14. Im letzten Drittel dann doch relativ sicher weiter: Schattenberg punktet mit Lob und Netzroller-Aufschlag, Lübke langt zweimal zu und der Satz ist sicher bei den Gastgebern.

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Yannick Kugel setzt sich durch ...

Fast gestolpert

Im 2. Durchgang wiederum 3-0 Start mit Aufschlagfehler Gievenbeck, Killblocks von Kugel (Solo) und Ihde. Schattenberg und Lübke punkten weiter, bei 9-4 Auszeit von Gievenbeck. So könnte und sollte es weitergehen. Dann aber häufen sich die Nachlässigkeiten. Punktsituationen werden nicht konsequent genutzt, zwischendurch noch ein Rotationsfehler ... und bei 14-13 sieht sich Trainer Rieskamp  genötigt eine Auszeit zu nehmen. Dann wieder Gievenbeck mit Aufschlagfehler, Schattenberg punktet erneut nach langer Rallye und die „Adler“ wieder in der Spur. Danach ins Aus, zweimal hintereinander durch die Mitte in den Gievenbeck-Block und 17-17 mit Auszeit von Trainer Rieskamp, der sehr heftig wird. 18-18 und 20-20 sorgen für Spannung, ein verbaggerter Ball sowie ein Angriff ins Aus lassen die Zuschauer bei 21-23 staunen. Dann aber – wie auch schon in der Endphase des 1. Satzes ein gut aufgelegter Lukas Schattenberg, der mit drei Punkten in Folge die Gievenbecker Abwehr zerlegt.

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Co-Trainer Markus Pukownik bei der Buchführung ...

Wieder im letzten Drittel aufgedreht

Im 3. Satz im 1. Drittel über 4-4 und 7-7 nach  Ass von Gievenbeck mit leichtem Rückstand bei 7-8, dann folgt ein Technikfehler und eine kaputte Annahme ... und bei 7-10 Auszeit: wieder ziemlich schrille Töne vom Chef. Danach Gievenbeck ins Aus, Moers stückweise zum 12-12 Einstand und über einen schönen Soloblock von Bertea  sowie „Hämmerchen“ von Schattenberg zum 15-14. Auszeit Gievenbeck. Dann Kugel mit Ass zum 16-14 und Kugel weiter mit unangenehmen (hart, weit nach hinten) Aufschlägen, mit denen Gievenbeck nicht gescheit aufbauen kann, zum 19-14. Damit die Angelegenheit eigentlich geregelt. Der 5-Punkte-Abstand bleibt bis 22-17. Timo Moysig kommt ins Spiel und punktet mit einem halbfesten Blockabpraller zum 24-18 – vorher hatte wieder Schattenberg zugelangt, der auch die Partie beendet.

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Kleine Zwischenbilanz beim Seitenwechsel: Yannick Kugel und Fabio Bertea

Resumée: Ohne Luca Wagner hatte Trainer Hendrik Rieskamp Lukas Schattenberg von Beginn an spielen lassen: ein weiser Entschluss, denn Schattenberg machte wichtige Punkte und „rettete“ dem Team den 2. Satz. Immer wenn es ein wenig hakte: „Even Schattenberg bellen!“ Ansonsten das Team mit einer stellenweisen durchwachsenen Leistung, wohl immer – wie auch die meisten Zuschauer – mit der Ahnung, dass man dieses Spiel gegen einen solchen Gegner wohl gewinnen würde. Die manchmal etwas fahrige Vorstellung erlaubte es Trainer Hendrik Rieskamp nicht, vorzeitig einen der jüngeren Spieler einzuwechseln. Joneleit machte seine Sache ordentlich – Timo Moysig kam erst ins Spiel, als die Partie mehr oder weniger in trockenen Tüchern war.

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Ruhiger Nachmittag für André Illmer - zwischendurch mal eine Ballrettung ...

Stimmen: 

Hendrik Rieskamp: „Das war schon etwas durchwachsen heute – aber am Ende gewinnen wir souverän mit 3:0. Auch solche Spiele bringen uns weiter. Im 2. Satz haben wir uns gut zurückgekämpft. Wir müssen nicht unbedingt glänzen, sondern Spiele gewinnen. Da müssen wir durch solche Phasen durch – auch wenn zwischendurch mal falsche Entscheidungen getroffen werden. Da bin ich in bestimmten Situationen bei unseren Youngstern großzügig.“

Co-Trainer Markus Pukownik: „Im ersten und zweiten Satz fehlte mir etwas die Körperspannung. Der Gegner war nicht schrecklich gefährlich, hatte eine hohe Fehlerquote und da dachte man wohl etwas zu früh: Das werden wir schon gewinnen! Da fehlte dann etwas Konzentration und Spiellust.“

MSC-Kapitän Yannick Kugel: „Es war nicht eins unserer besten Spiele – wir hatten uns etwas mehr vorgenommen – vor allem konsequent durchzuspielen und die Sache deutlicher zu machen. Aber in den ersten beiden Sätzen gab es doch zu viele Eigenfehler, da haben wir Münster unnötig geholfen.“

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TSC-Kapitän Torsten Mühlemaier: „Wir konnten eigentlich befreit aufspielen gegen diesen starken Gegner – das ist uns auch phasenweise gelungen. Dann hat man doch gesehen, dass auf der Gegenseite eine gewisse Qualität vorhanden war. Ich war mit 70% unseres Auftritts zufrieden. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mir Moers doch stärker vorgestellt habe.“

Das MSC Aufgebot vs Gievenbeck: Fabio Bertea (2), Lukas Lübke (3), Tim Ihde (5), Nils Joneleit (6), Lukas Schattenberg (7), Sebastian Blum (8), Timo Moysig (9), André Illmer (18), Julian Mattern (16), Yannick Kugel (17), Oliver Wachtel (21), Jan Sowa (24), Trainer: Hendrik Rieskamp, Co-Trainer: Markus Pukownik

Das Ergebnis: Moerser SC vs. TSC Gievenbeck   3:0, 25-18-23-18 (75-62) in 18, 27 und 23 Minuten (1h 8min) vor gut 100 Zuschauern. MVP Gievenbeck Birger Pommerenke, MVP Moers Yannick Kugel