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Herren: „II“ gewinnt, „III“ verliert ...

„Zwei“ bleibt auf Platz drei, „Drei“ jetzt mit roter Laterne ...

Kein leichtes Unterfangen für MSC Trainer Martin Schattenberg am letzten Samstag in der Oberliga: ein stark reduziertes Team mit einem zum Zuspieler umfunktionierten Mittelblocker zeigt aber Charakter und holt Punkte. Die Youngster in der Herren III zahlen einmal mehr Lehrgeld – auch weil sie sich von äußeren Umständen ablenken ließen ...

Herren II

Gestartet war Trainer Martin Schattenberg mit Marc Piskun (Z!), Gordon Schiefer (D), Nick Wolschendorf/Philipp Holstein (AA), Sebastian Blum/Tim Ihde (MB) sowie Yannick Kugel auf der Liberoposition. Eine bemerkenswerte Startsechs, in welcher nach dem 1. Satz auch noch  Philipp Holstein (verletzt!) durch Niklas Mülders ersetzt werden musste. Alle drei Zuspieler Jan Schliekmann, Nils Damrath, Fabio Bertea aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei, auch Veit Bils fehlte und Allrounder Luca Wagner noch verletzt ...

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Marc Piskun mit neuer Aufgabe: nicht am Netz abgreifen sondern im Feld verteilen ...

In Anbetracht der personellen Umstände allerdings eine bravouröse Leistung des Teams gegen die Ratheimer (Platz sechs in der Oberliga). Marc Piskun hatte beim letzten Training am Freitag schon einmal „den Regiestab in die Hand genommen“, so Trainer Schattenberg. Tadel vom Trainer gab es für den 2. Satz, wo man in einer Schwächephase (Annahme, Angriff) nach einer 13-11 Führung einen 13-18 Rückstand hinnehmen musste ... und den Satz nicht mehr drehen konnte. Dafür aber auch ein Lob für Niklas Mülders, der nach krankheitsbedingter Pause insgesamt ein „ordentliches Comeback gegeben“ hatte.

Das MSC Aufgebot: Sebastian Blum, Philipp Holstein, Yannik Kugel, Niklas Mülders, Gordon Schiefer, Nick Wolschendorf, Tim Ihde, Marc Piskun, Trainer: Martin Schattenberg

Das Ergebnis: VC 99 Ratheim vs. Moerser SC II   1:3,16-25,25-20,17-12-25

 

Herren III 

„Der Deckel geht derzeit nicht drauf!“

Die Herren III mit Coach Detlef Dawel mussten am Wochenende eine unerwartet klare Niederlage gegen den TV Voerde II hinnehmen und rutschten damit in Richtung Tabellenende. Erstmals konnte Coach Dawel wieder Nils Joneleit in der Blockmitte einsetzen – zusammen mit Fabio Bertea (Z) Julian Mattern (D), Timo Moysig/Leon Lenz (AA) und Henrik Dawel (MB).

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Julian Mattern über "Außen" ...

Im ersten Durchgang gab es nach 2-3 Rückstand den Ausgleich durch Nils Joneleit, danach allerdings einen 3-7 Rückstand mit Auszeit von Coach Dawel. Dann aber wieder Annäherung auf 6-8 durch zwei erfolgreiche Moysig-Angriffe. Ein Voerder Fehler bringt das 7-8 und bei 9-9 eigentlich wieder alles gut. Die Mannschaft bleibt mutig, profitiert auch von weiteren Fehlern des Voerder Teams bis zur 21-16 (!) Führung. Dann Voerde mit einer verhängnisvollen Sprungaufschlag-Serie – die Moerser Annahme hilflos. Coach Dawel: „Mal auf die Grundlinie, mal extrem kurz, mal hart auf den Mann – dem Burschen gelang einfach alles.“ Resultat: Voerde macht noch 9 Punkte, das MSC-Team nur noch einen einzigen ...

Zusätzliche Irritationen

Nach dem Aufschlag-Drama gab es dann zum Beginn des 2. Satzes von Moerser Seite einen Fehler auf der Aufstellungskarte, dessen Korrektur vom Schiedsgericht aber nicht mehr erlaubt wurde. Dawel: „Da standen dann zwei Mittelblocker am Netz und wir mussten schnell unkonventionell wechseln – hat meinem Team gar nicht gut getan.“ Zudem Voerde weiter mit starken Sprungaufschlägen – nach den anfänglichen Turbulenzen eine zu starke Belastung für die Mannschaft, die den „Kopf nicht frei“ bekam und den 2. Satz zu schnell abgeben musste.

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Die Moerser Annahme (hier mit Henrik Dawel) oft unter Druck ...

Im dritten Durchgang lief es wieder besser, allerdings gab es erneut Probleme in der Annahme (Sprungaufschläge Voerde), aber auch im Bereich Angriff gab es zu viele Fehler und im Aufschlag konnte kein Druck entwickelt werden. Zudem sorgten eine Reihe von Schiedsrichter-Entscheidungen für zusätzliche Irritationen. Dabei auch nicht nachvollziehbare Aufstellungsfehler, welche für Unruhe sorgten. 

Es geht weiter ...

Coach Detlef Dawel: „Damit das deutlich ist – wir haben nicht wegen der Schiedsrichter verloren. Einige Entscheidungen haben aber die jungen Spieler nicht gerade positiv beeinflusst. Letztendlich haben wir in der Annahme gegen den – stellenweise – sehr starken Voerder Aufschlag keine Lösung gefunden. Auch im Angriff gab es zu wenig positive Abschlüsse – dabei eine Reihe von unerzwungenen Fehlern. Das muss man klar sagen.“

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Coach Detlef Dawel nachdenklich ...

Dawel weiter: „Die Sache mit der „roten Laterne“ wollten wir unbedingt vermeiden. Hat sich aber jetzt so ergeben. Jammern hilft nicht – wir machen weiter. Immerhin haben wir noch fünf Spiele. Die Mannschaft will alles geben.“

Die nächste Spiel für die Herren III findet Ende Februar in Werden gegen den Werdener TB (aus der Tabellenmitte) statt – in der Hinrunde hatte es in der SH Adolfinum einen schönen 3:1 Sieg für Dawel´s Youngster gegeben ...

Das MSC Aufgebot in Kempen: Fabio Bertea (2), Henrik Dawel (22), Nils Joneleit (6), Jonas Kerstan (33), Leon Lenz (21),  Julian Mattern (35), Timo Moysig (12), Bennet Pappe (39), Noah Schumann (1), Coach: Detlef Dawel

Das Ergebnis: Moerser SC III vs. TV Voerde II   0:3,22-13-21-25

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