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Auf der „Westdeutschen“ nochmal am Rad gedreht ...

Drei MSC Akteure bei der WDM in Jülich mit dem „letzten“ Sand-Kontakt der Saison ...

Eigentlich sollte nach dem A-Turnier in Haltern Schluss sein mit der Beachsaison. Dann aber fanden drei MSC Akteure doch starke Partner mit hohen Punktzahlen (DVV Punkte) und konnten sich damit auf die Setzliste für die Westdeutsche Meisterschaft im Beachvolleyball platzieren:  Chris Carter und Edgar Witt auf Platz fünf, David Seybering und Thomas Stark auf Platz 10 sowie Markus Köppke mit Fabijan Slacanin auf Rang 15 ... 

Insgesamt 16 Teams traten in Jülich auf dem Schlossplatz an – die WDM (Westdeutsche Meisterschaft) wird dort seit längerem alljährlich ausgetragen (und soll auch in den nächsten beiden Jahren noch in Jülich stattfinden). Beim ranghöchsten Turnier im WVV mussten alle Teams mit MSC-Beteiligung im Pool D gegeneinander antreten – ausgerechnet.

juli2

Früh raus: Markus Köppke ...

Moerser „unter sich“

Während Witt/Carter und Stark/Seybering jeweils einen Sieg und eine Niederlage kassierten, mussten Köppke/Slacanin mit zwei Niederlagen („double out“) früh aus dem Turnier. Bei den zum Teil engen Ergebnissen zeichnete sich schon früh ab, dass es in einem relativ ausgewogenen Feld hart werden würde. Für David Seybering war das erste minimale Ziel erreicht: mit dem vorläufigen Platz neun war man besser als die Setzung (Platz 10). Gegen Witt/Carter hatte es auch deshalb “nicht gereicht, weil Chris in dem Spiel gegen uns  stark gespielt“ (so David Seybering) und das gegnerische Team entschlossener im Bereich Aufschlag agiert hatte.

juli3

War am Ende zufrieden ... David Seybering

In der Folge kam es im Achtelfinale für die beiden Moerser Akteure zu zwei weiteren Siegen – allerdings extrem knapp. David Seybering (Aufschlag beim MSC-Mittelblocker positiv und der Zugriff im Block passte) musste mit seinem Partner mit drei Sätzen zufrieden sein, am Ende reichte ein Zwei-Punkte-Vorsprung. Im Viertelfinale war dann für Stark/Seybering nach einem knappen Tiebreak-Verlust „Schluss“. 

Knapp gescheitert, knapp erfolgreich

Dabei hatte man im Tiebreaker noch mit 8-6 in Führung gehen können. Dann aber ließen bei Seybering nach eigener Aussage die Kräfte etwas nach. „Nur ganz wenige Fehler zuviel – das war´s dann,“ so Seybering nüchtern. Für David Seybering aber eine insgesamt positive Erfahrung: „Ich bin doch – auch angesichts der knappen Vorbereitungszeit – ziemlich stolz auf unsere Leistung und habe echt Lust, im nächsten Jahr ernster anzugreifen.“

juli4

Chris Carter mit Stabilisierung ...

Mit dem hauchdünnen Sieg von Chris Carter&Co im Viertelfinale  gegen das erfahrene Duo Just/Geukes (auch auf der Techniker Tour aktiv) konnte sich Witt/Carter für das Halbfinale qualifizieren. Chris Carter: "Gegen die Beiden haben wir unser bestes Spiel gemacht. Es war extrem spannend mit vielen richtigen Entscheidungen – aber auch kräftezehrend.“

Es folgten erneut zwei ganze enge  Spiele auf dem Center Court – allerdings zum Nachteil von Witt/Carter, die sich im ersten Halbfinalspiel gegen den späteren Turnierzweiten mit 1:2 geschlagen geben mussten. Carter später: „Es war eine sehr knappe Niederlage, unser Gegner extrem erfahren, lang im Geschäft. Es waren letztendlich zwei/drei Bälle die nicht gut gesetzt waren, das hat den Ausschlag gegeben.“ Carter räumte auch ein, dass die etwas ungewohnte Blocker-Position doch Kraft gekostet hatte („Ich merkte es an den Beinen!“) Im Spiel um Platz drei gab es einen erneute  Niederlage gegen Kubo/Schneider, gegen die man im Pool Play ziemlich deutlich verloren hatte. Im Spiel um „Bronze“ gab das Team aber noch einmal alles, scheiterte mit nur zwei Punkten Rückstand ganz knapp an der Sensation.

juli6

Konzentration vor dem Aufschlag ...

Platz vier – starkes Ergebnis

Platz vier ein starkes Ergebnis für Witt/Carter, die „kaum einer auf der Rechnung“ gehabt hatte, so Chris Carter. Carter weiter: „Wir sind ohne große Ansprüche gestartet, haben aber große Teams hinter uns lassen können. Das war schon ein tolles Gefühl – auch die Komplimente von Gegnern und Freunden haben uns gut getan.“ Carter abschließend: „Es war ein megascharfes Wochenende, Beachvolleyball auf einem selten hohen Niveau. Ich habe jetzt schon Lust auf die nächste Beachsaison!“

juli7

Nur knapp am "Treppchen" vorbei: Edgar Witt und Chris Carter ...

Die Spiele der „Moerser Jungs“

Pool D

Köppke/Slacanin vs. Kubo/Schneider   0:2,13-7-15

Witt/Carter vs. Stark/Seybering   2:0,15-10-12

Witt/Carter vs. Kubo/Schneider   0:2,8-10-15

Köppke/Slacanin vs. Stark/Seybering   0:2,12-10-15

Achtelfinale:

Witt/Carter vs. Finke/Finke   2:0,15-13-13

Stark/Seybering vs. Schnorr/Henrichs   2:1,11-15,15-7-13

Viertelfinale: 

Stark/Seybering vs. Reinhardt/Brandt   1:2,12-15,15-12,11-15

Witt/Carter vs. Just/Geukes   2:0,15-13-13

Halbfinale:

Witt/Carter vs. Romund/Meyer   1:2,21-16,16-21,12-15

Kleines Finale um Platz drei:

Witt/Carter vs. Kubo/Schneider   0:2,18-19-21

Topp Teams in Jülich: 

1. Reinhardt/Brand, 2. Romund/Meyer, 3. Kubo/Schneider, 4. Witt/Carter, 5. Stark/Seybering (insgesamt vier 5. Plätze)

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