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ADLER JUGEND CUP mit Überstunden

Das stark besetzte U14-Turnier verlangte jede Menge Ausdauer und Geduld ...

Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet: der erste ADLER JUGEND CUP sollte in gut 5 Stunden abgewickelt sein - dann wurden es jedoch gut sieben Stunden. Grund: eine Menge von langen Sätzen und 3-Satz-Spielen sorgte für die große Zeitüberschreitung. Aber: die Zuschauer wurden mit hochklassigen und spannenden Spielen belohnt ...

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Viele Gäste aus nah und fern ...

Zunächst musste eine neue Gruppeneinteilung vorgenommen werden, da Lüdinghausen nicht erschienen war. So schickte der MSC gleich vier Teams ins Rennen: Moers I mit Trainer Stephan Bernoth, Moers II mit Trainer Günter Krivec, Moers III mit Coach Markus Möbest und Moers IV mit Trainerin Brigitte Heisig

Drei Dreiergruppen

Zunächst wurde in den drei Dreiergruppen nach der Formel „Jeder gegen Jeden gespielt“. In der Gruppe A starteten die DJK Eintracht Datteln, der TV Gladbeck und der BW Aasee II. In der Gruppe B spielten der BW Aasee I, der Moerser SC I und der Moerser SC IV. In der Gruppe 3 waren der SV EMS Westbevern, der MSC II und der MSC III am Start.

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Hoher Einsatz beim Moers III Team: hier die Abwehr von Jule Kaas ...

Von Beginn an eine Reihe von Spielen mit knappen Ergebnissen – aber zum Teil auch mit deutlichen Leistungsunterschieden. Moers I und II mit starken Auftritten, Moers III und IV zunächst mit „Ladehemmung“. Die Gegner aber auch „nicht ohne“. Datteln als NRW-Vizemeister in der Favoritenrolle, der BW Aasee auf der „Westdeutschen“ mit einem sehr guten 5. Platz, Westbevern auf der „Westdeutschen“ überraschend stark. 

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Zuspiel bei Moers I mit Marie Zimmermann

Am Nachmittag hatte sich dann eine „Bestengruppe“ gebildet – für die jeweils Gruppenersten aus den Vorrunden ging es nun um die Pokale. Mit Einverständnis der gegnerischen Mannschaften durften die Spielerinnen von Moers I (Trainer Bernoth)  und Moers II (Trainer Krivec) wieder in einem Team auftreten – Trainer Günter Krivec übernahm das Coaching der Mannschaft. 

MSC I und MSC II in der Finalrunde gemeinsam

Es folgten zwei hochklassige Begegnungen. Zunächst musste das MSC Aufgebot gegen den NRW Vizemeister Datteln antreten. Der MSC von Beginn an mit druckvollen Aufschlägen – Auszeiten von Datteln bei 12-8 und 17-9 für das MSC Team. Dann Probleme in der Moerser Annahme – Trainer Krivec reagiert mit einer Auszeit bei 18-16. Enge Spielstände bis 22-20. In der Schlussphase macht das MSC-Team die Punkte: ein Lob von Johanna Sehr, gefolgt von einem Angriff von Finja Möbest sowie einem weiteren erfolgreichen Angriff von Elea Pukownik

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Konzentration in der Endrunde angemahnt - von Trainer Günter Krivec

Im 2. Durchgang früher Rückstand von Moers – bei 3-6 Auszeit vom Coach, der eine leichte Besserung sieht, bei 11-13 aber erneut eine Auszeit beantragt. Dann aber das MSC-Team stärker, zwei Angriffe in Folge von Elea Pukownik und bei 17-18 Auszeit von Datteln. Bei 18 Einstand ... und ab 20-20 die große Show von Angreiferin Elea Pukownik, die vier Punkte in Folge macht – Finja Möbest besorgt Punkt 25. Damit hat das Team schon eine Hand am Pokal ...

Auch das „Endspiel“ gewonnen ...

Im „Endspiel“ gegen den BW Aasee (Münster) zunächst ein „Einbruch“: 4-8 und 10-19 Rückstand. Trainer Krivec war mit einer anderen Aufstellung in die Partie gegangen („Alle sollten spielen!“), wechselte dann kontinuierlich aus. Bei 19-23 die Mannschaft auf gutem Wege, Münster beantragt eine Auszeit und gewinnt den Satz. 

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Elea Pukownik - auch in der Abwehr stark ...

Dann langte Elea zu ...

Der zweite Durchgang über lange Strecken relativ ausgeglichen: 7-7, 10-10, 13-13 die Spielstände. Dann setzt sich das MSC-Team mit drei Punkten ab, erweitert über 18-15 auf 20-17. Lange Rallies – wenig Fehler – beide Teams lassen den „Ball laufen“, lauern auf gegnerischen Fehler. „Unter dem Strich“ aber das MSC Team mit mehr Mut – und einer erneut starken Elea Pukownik, welche die „Vorlagen“ von Johanna Sehr bestens verwertet: auch wenn zwischendurch nicht optimal zugespielt, verwandelt Pukownik den Ball mit festem Handgelenk zu einem kurzen Shot – mit Punkterfolg. Satzgewinn, 1:1 und damit Tiebreak angesagt. 

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Die "Bank" spielte gut gelaunt mit ...

Das Spielfeld mittlerweile dicht umlagert – Spannung pur. Moers mit Auszeit bei 4-5 Rückstand, wechselt aber die Seiten mit einer hauchdünnen Führung bei 8-7. Das MSC-Team gibt die Führung nicht mehr ab: nicht nur der Angriff mit Pukownik und Möbest weiter erfolgreich – auch bei langen Ballwechseln die Defensive (Fiona Horst) sehr aufmerksam. Johanna Sehr fängt zweimal am Netz ab, viele Bälle werden im Feld „gerettet“ – und Moers weiter zur 12-10 Führung. Punkt 13 macht Pukownik, Punkt 14 erneuter direkter Lob von Sehr – und mit dem letzten Fehler von BW Aasee holt sich das Team von Trainer Krivec den Pokal.

Krivec mit einem „herzlichen Dankeschön“ an Alle ...

Es folgt die Siegerehrung – vorgenommen von Ex-Bundesligaspieler Markus Möbest - nach einer kurzen Ansprache vom 1. Vorsitzenden Günter Krivec mit Dank an die vielen Helfer (Auf- und Abbau, Cafetaria etc.) und Glückwunsch an die Mannschaften. Günter Krivec: „In den Endrunden gab es viele enge Spiele  – alle Teams in Gruppe 2 und Gruppe 3 erhalten einen 4. Platz.“ 

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Gut gelaunt nach einem langen Spieltag auch das Siegerteam ...

Turniersieger wurde die „Kombi“ aus Moers I und Moers II, auf Platz zwei die DJK Datteln und auf Platz drei der BW Aasee. Für den 1. Vorsitzenden Günter Krivec ein Grund zur Freude und Anlass, nach der Siegerehrung ein nochmaliges Lob auszusprechen: „Ein gutes Turnier – wir haben geworben für den Moerser SC und unsere Stadt mit dieser hervorragenden Top-Sporthalle. Dass wir gewonnen haben ist schön – weil sowohl die U13 und die U14 Spielerinnen in der Finalrunde beteiligt waren. Mein Kompliment aber auch an Moers III und Moers IV, die sich wacker geschlagen haben.“

Weitere Eindrücke vom CUP in der Photogalerie

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