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U14 auf der „Westdeutschen“: Gut gemacht, Jungs!

Versöhnlicher Abschluss beim Spiel um Platz sieben

Ordentliche Leistung der U14 von Trainer Niklas Mülders auf der Westdeutschen in Düren: nach einer Niederlage in der Zwischenrunde musste das Team um die Plätze fünf bis acht spielen. „Ich hatte mit einem Platz in der Mitte gerechnet!“ hatte schon vor dem Turnier Team Managerin Heike Paulsberg gesagt.

Richtig gut gestartet

Der erste Tag brachte zunächst einmal gute Leistungen. Sowohl die Partie gegen den TSV Bayer Leverkusen wie auch das Spiel gegen den VBC Paderborn wurde klar gewonnen. Trainer Mülders hatte weitgehend dem Quintett (Leandro Bertea, Noah Schumann, Tobias Götz, Timo Bernoth, Finn Joneleit) – vertraut und konnte sich über das spielerische Niveau freuen. Mülders: „Die Jungs haben sich weitgehend an die Vorgaben gehalten, vor allem die Konzentration stimmte.“

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Eigener Aufschlag ... Gegner beobachten: Timo Bernoth, Noah Schumann, Tobias Götz.

In der Zwischenrunde kam es dann allerdings gegen den TSC Münster-Gievenbeck zu einem Rückschlag. Im ersten Durchgang eine ganze Reihe von unerzwungenen Fehlern, im 2. Satz dann eine Besserung – jedoch in der Schlussphase knapp abgefangen und damit aus der Spitzengruppe heraus und dazu „verdonnert“ um die Plätze 5 bis 8 zu spielen.

Niederlage und Sieg in der Platzierungsrunde

Hier kam es gegen die SG Aachen zu einem erneuten Dämpfer. Die „Startvier“ Bertea, Bernoth, Joneleit und Schumann zunächst bei Annahmeproblemen mit 3-7 zurück. Auch die Abwehr nicht gut aufgestellt und der Aufschlag ließ zu wünschen übrig. Bei 4-12 die erste Auszeit von Moers – bei 5-17 die zweite Pause. Im Angriff gelang nur wenig – auch deshalb, weil viele Zuspiele einfach zu dicht am Netz landeten – und entweder zu harmlosen Angriffen oder Netzberührungen führten. Die Angriffsstärke von Noah Schumann und Leandro Bertea konnte nicht genutzt werden.

Im 2. Satz spielte Bernoth für Joneleit, Aachen hatte auch ausgewechselt ... und der MSC startete nach guten Aufschlägen von Leandro Bertea und Timo Bernoth mit einem unerwarteten 4-0 Vorsprung. Über 7-1 gelang eine 10-3 Führung – Aachen mit Auszeit und erstem Spielerwechsel. In der Folge wurde die Dominanz des MSC-Teams stückweise reduziert – auch deshalb, weil Aachen nun gezielt angriff und die „leeren Ecken“ im MSC-Hinterfeld konsequent nutzte. Auch die Annahme wieder löchrig – und bei 14-11 die erste Auszeit von Trainer Mülders. Wieder zwei Annahmepannen und nach einem weiteren kurzen Lob der Aachener Ausgleich bei 14 und  sogar Rückstand bei 15-17. Joneleit kam für Bernoth – die Annahme und die Abwehr blieben problematisch. Bei 17-21 die 2. Auszeit von Moers. Aachen weiter mit „Zielwasser“ und auch einem bärenstarken Angreifer (Matthias Faber – „von oben nach unten“) den Moers nicht unter Kontrolle bekam.

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Finn Joneleit streckt sich ...

Trainer Niklas Mülders: „Wir haben den hohen Vorsprung nicht verteidigen können – wer weiß was im Tiebreaker passiert wäre, wenn wir den Satz durchgebracht hätten. Insgesamt muss ich aber sagen, dass wir das Niveau aus dem Training (Abwehr, Annahme) einfach nicht hinbekommen haben – die Konzentration reichte nicht. Aachen hat aber auch gut angegriffen.“

Auch die ganz jungen Spieler durften ran

Mit der 2. Niederlage im Turnier blieb „nur“ noch das Spiel um Platz sieben – erneut gegen den VBC Paderborn, gegen den in der Vorrunde ein Sieg gelungen war. Nach kleinen Rückständen (2-4 und 5-7) nimmt Paderborn bei 7-8 eine Auszeit, Moers holt auf und kann bei 11 egalisieren. Das Team nun zunehmend sicherer. Bei 17-15 kommt Valentino Bertea auf´s Feld und spielt fast fehlerfrei bis zum Satzende – auch Pascal Ludwig – ab 19-15 mit dabei – macht seine Sache gut. Beide Spieler erhalten der Mannschaft über 20-16 und 22-18 ihren sicheren Vorsprung. Für den erfolgreichen Abschluss sorgt Noah Schumann mit zwei effektiven Aufschlägen. Auch im 2. Durchgang das MSC Team überlegen – erneut eine Gelegenheit für Trainer Mülders, auch die Spieler zu „bringen“, deren Spielanteile im Turnier nicht so hoch waren.

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Leandro Bertea aufmerksam ...

Trainer Niklas Mülders: „Mit dem letzten Spiel und dem 7. Platz können wir absolut zufrieden sein. In unserem Team sind zum Teil sehr junge Spieler (fünf 10-jährige), die körperlich und auch von der Spielerfahrungen in bestimmten Situationen einfach nicht mithalten können und noch überfordert sind. Auch die Konzentrationsausdauer ist bei den ganz jungen Akteuren noch nicht gut genug.“

Ex-Bundesligaspieler und U13-Coach Markus Pukownik befand, dass die „Leistungsunterschiede zum Teil doch eklatant“ waren. Pukownik: „Die Teams in der Spitzengruppe waren stellenweise um mehr als eine Klasse besser – keine Chance für die allermeisten Mannschaften da mitzuhalten. Das ist auch der Altersstruktur bei einigen Teams geschuldet – der technische und taktische Vorsprung in Verbindung mit der Physis einiger Spieler kann nicht durch gute Ratschläge kompensiert werden. Da muss man Geduld haben und weiter trainieren.“

Das MSC Aufgebot in Düren: Noah Schumann, Leandro Bertea, Jendrik Balzer, Finn Joneleit, Valentino Bertea, Timo Bernoth, Tobias Götz, Jona Pukownik, Joshua Schumann, Pascal Ludwig, Trainer: Niklas Mülders, Team Manager: Heike Paulsberg, Betreuerin: Steffi Gröll 

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Das MSC-Team in Düren ...

Die Ergebnisse in Düren

Vorrunde

Moerser SC vs. TSV Bayer Leverkusen   2:0,25-22-13

Moerser SC vs. VBC Paderborn   2:0,25-23-14

Zwischenrunde

Moerser SC vs. TSC Münster-Gievenbeck   0:2,18-23-25

Platzierungsrunde

Moerser SC vs. SG Aachen   0:2,12-18-25

Moerser SC vs. VBC Paderborn   2:0,25-20-19

Endstand:

1. Dürener TV, 2. VV Human Essen, 3. TPSV Bielefeld, 4. TSC Münster Gievenbeck5. VoR Paderborn, 6. SG Aachen, 7. Moerser SC, 8. VBC Paderborn, 9. FC Junkersdorf Köln, 10. VC Menden-Much, 11. Erkelenzer VV, 12. Bayer 04 Leverkusen

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