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Damen: Satzgewinn vs. Rumeln

Aufstellung sorgt für Verwunderung

Die Bezirksliga-Damen überraschten am Wochenende gegen den Rumelner TV mit einem Satzgewinn, sorgten aber auch vor zahlreichen Zuschauern in der SH des A-E-G in Rumeln mit einer neuen Startaufstellung für Verwunderung.

So startete Alina Schmidt – bislang Libera im Team – zusammen mit Ann-Katrin Schmidt auf der AA-Position, Zuspielerin Michelle Niewerth hatte sich das Libero-Trikot übergestreift. Damit Zuspielerin Andrea Gröll „allein zu Haus“. Wibke Bils startete auf der Diagonalen, Chiara Kugel und Lara Pütt in der Mitte. Das „Team ohne Trainer“ wurde erneut betreut von Yannick Kugel aus der Verbandsligamannschaft des MSC.

Schöner Start für die Mannschaft mit Aufschlagfehler von Rumeln, Angriff von Wibke Bils und wirksamem Aufschlag von Ann-Katrin Schmidt. Dann erste Fehler (Annahme) und nach dem ersten Drittel mit 5-8 zurück. Erneuter Angriffsfehler und Coach Kugel beantragt die erste Auszeit bei 5-9. Das Team fällt auf 8-13 zurück, die schwächelnde Annahme erlaubt Zuspielerin Gröll nur wenige Optionen, der Angriff weitgehend wirkungslos. Dann aber schöne Aufschlagserie von Andrea Gröll – dazwischen auch zwei schöne Angriffe von Ann-Katrin Schmidt - bis zum 13-14. Bei 14-14 Auszeit von Rumeln.

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Nach dem ersten Satz: Grund zur Freude ...

Erst schwach, dann starke Endphase

Danach aber wieder Fehler. Coach Kugel reagiert schnell bei 17-19 Rückstand, muss sogar noch das 17-21 hinnehmen. Dann Alina Schmidt mit „langem Ball in die Ecke“ – das Team holt auf 19-21 auf, Wibke Bils und Ann-Katrin Schmidt bringen das Team auf 21-22 heran – und Wibke Bils sorgt mit einem Ass für den Einstand. Auszeit Rumeln, Bils macht weiter: noch ein Aufschlag auf die Rumelner Grundlinie, gefolgt von einem schönen Hinterfeldangriff zum 24-22 ... und der Satzgewinn ist die Belohnung für die starke Endphase.

Nach dem Satzgewinn die alten Schwächen

Das Hinspiel war noch „zu null“ ausgegangen – der erste gewonnene Satz sollte „Lust auf mehr“ machen. Doch die Hoffnungen auf einen 2. Satzgewinn wurden relativ schnell gedämpft. Rumeln nun konzentrierter. Moers – Jana Kleinheßeling nun für Alina Schmidt im Aufgebot - startet nicht gut, gerät früh in Rückstand, kämpft sich immer wieder heran, doch dann auch wieder „nachlässig in der Annahme“ – wie Coach Kugel später feststellt. Auch im Angriff nicht konsequent. Rumeln sicher – vor allem auch stark durch die Mitte.

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Die Annahme immer unter Druck ...

Im 3. Durchgang dann mehr oder weniger ein Desaster.  Die Konzentration zum großen Teil weg, weiter Annahmeprobleme und viel zu viele unerzwungene Fehler. Schwach angefangen, keine Wende im Satz – das Ergebnis für die Spielerinnen um Andrea Gröll einstellig. Spielerinnenwechsel zeigen keine Wirkung.

Wechseloptionen fehlen

„Im vierten Satz wieder präsenter und auch die meiste Zeit auf Augenhöhe,“ meinte Yannick Kugel nach der Partie. Allerdings der Druck von Rumeln – auch durch die guten Aufschläge – doch konstant und zuviel für das MSC-Team. Der Moerser Angriff nicht wirkungsvoll genug und somit „weit davon entfernt, den entstandenen Abstand aufzuholen.“ 

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Ann-Katrin Schmidt "mogelt" den Ball am Rumelner Block vorbei ...

Kurzes Statement von Coach Yannick Kugel: „Die veränderte Aufstellung hat der Mannschaft nicht gut getan und vermehrt zu Abstimmungsproblemen geführt.“ Für Michelle Niewerth war der erste Einsatz auf der Liberoposition eine eher positive Erfahrung: „Ich hatte früher – vor meinem Comeback – schon mal geäußert als Libero aktiv zu werden. Eine neue Aufgabe – von daher habe ich mich über die Erfahrung echt gefreut.“ Mit dieser Niederlage bleibt das Team um Andrea Gröll in der Bezirksliga auf Platz fünf in der Tabellenmitte.

Das MSC Aufgebot: Wibke Bils, Andrea Gröll, Jana Kleinheßeling, Chiara Kugel, Michelle Niewerth, Kira Nommensen, Lara Pütt, Alina Schmidt, Ann-Katrin Schmidt, Coach: Yannick Kugel 

Das Ergebnis: Rumelner TV vs. Moerser SC   3:1,22-25,25-18-9-18

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