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Ciao, Philipp!

Nach 18 Jahren Mitgliedschaft sagt „Captain“ Philipp Boeck „Ade!“

Eine Reihe von den Jungs, mit denen „Captain“ Philipp Boeck zuletzt in der MSC Verbandsligamannschaft spielte, waren noch gar nicht geboren, als Philipp Boeck im Jahre 1999 zum MSC stieß und dort seine Volleyballkarriere startete ... Immerhin spielen in der aktuellen „Zweiten“ eine Reihe von U18 und U16 Talenten!

Natürlich ging es Philipp Boeck in seiner langen Karriere immer um das Volleyball spielen. Doch Boeck absolvierte eine wechselhafte und vielseitige Karriere im Bereich Volleyball. Zum einen kam es innerhalb des Moerser SC mehrfach zu Mannschaftsauflösungen und Neugründungen – bei denen Boeck immer zur Verfügung stand. Zwischenzeitlich, wenn bei MSC mal gar nichts lief – ging der ursprünglich auf der MB Position (Mittelblock) spielende Akteur auch mal zum Verberger TV, zum FS Duisburg oder zum TV Kapellen. 

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Philipp Boeck spielte auf allen Positionen, hier im Zuspiel ...

Unvergessen für Boeck (Jahrgang 1987), der als Jugendlicher vielfältige sportliche Interessen hatte, die Teilnahme am Finalturnier um die DM in Berlin im Jahre 2004 mit der B-Jugend (9. Platz) – damals von Trainer Günter Krivec betreut. Drei Jahre wurde er von Ela Jasiukiewicz, der Frau vom ehemaligen Erstligatrainer Zbigniew Jasiukiewicz, trainiert.  Unvergessen auch seine Anbindung an die Trainer der „frühen Jahre“ wie die Trainerin Ela Jasiukiewicz (Frau vom damaligen Bundesligatrainer) und Übungsleiter und langjähriger Abteilungsleiter Heinz Reintges, in dessen Arbeitsgemeinschaft er die ersten Kontakte zum MSC knüpfte.

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... aber auch in der Blockmitte ...

Zwischendurch stellte sich Boeck auch immer wieder als Trainer zur Verfügung. Von „ganz unten“ bis zur Verbandsliga trainierte er alles – auch im Jugendbereich war er tätig. Bei den Damen und Mädchen im MSC engagierte sich Philipp Boeck erstmals im Trainerbereich (2005). Dort half er auch in der Rückrunde 2016 nochmal aus als es keinen Trainer mehr gab - in dieser Zeit stand er jeden Tag in der Halle um sowohl die Herren 2 als auch die Damen 1 zu trainieren. 

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und auf Annahme/Außen.

Zwischendurch – als der MSC seine „besten Jahre“ hatte -  engagierte sich Boeck auch im „Showbusiness“. Für den damaligen Bundesliga-Moderator Michael Wippermann machte er den DJ, half auch schon mal der Nationalmannschaft bei Länderspielen (in Frankfurt) – auch zusammen mit M. Wippermann. 

Damit ist der Tätigkeitsbereich von Philipp Boeck aber lange nicht erschöpft. Er engagierte sich bei der MSC Fangruppe, sorgte für ein Riesenbanner, schlug die Trommel ... und trat auch mal in der Jugendzeit als Ballroller auf. Hilfestellung in vielfältiger Weise war für Boeck eine Selbstverständlichkeit.

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Selbstkritik gehörte dazu, Resignation nicht ...

Nach dem letztjährigen Aufstieg mit den „Jungspunden“ aus der Landesliga in die Verbandsliga wollte es Philipp Boeck noch einmal wissen, entschied sich in Übereinstimmung mit seiner Lebensgefährtin Andrea Gröll noch eine Saison dranzuhängen. Im nächsten Jahr sollte dann Schluss sein - Hochzeit geplant! Dann wurde ihm jedoch immer klarer, dass es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr lange Sinn machen würde, sich regelmäßig in die Halle zu stellen um zu trainieren und zu spielen. Leider sieht es danach aus, dass Philipp Boeck um eine weitere Knieoperation, die Schmerzen lindern soll, nicht herumkommt. Die Diagnose nach der letzten MRT-Untersuchung hat ihn dazu gezwungen, die Saison schweren Herzes vorzeitig zu beenden.  Dabei hatte er in weiser Voraussicht sein Engagement und seine Aufgaben zu Beginn der Saison schon stark reduziert: nur noch spielen!  Seine Co-Trainertätigkeiten (in drei MSC Teams!) hatte er auf ein Mindestmaß reduziert.

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Philipp Boeck sorgte für Stimmung ...

Mitte November lief Philipp Boeck zum letzten Male in den MSC-Farben auf. Bewegte Szenen, als  er sich von seinen Sportkameraden verabschiedete und jede Menge Applaus von den zahlreich erschienenen Zuschauern, die Philipp beim letzten Spiel gegen den Verberger TV noch einmal ehren wollten.

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... auch unter der MSC Fahne.

Philipp Boeck hat sich um den Moerser SC in vielfältiger Weise verdient gemacht. Beim MSC hat man zu danken für die vielen Aktivitäten von Philipp Boeck ... und man ist sich eigentlich sicher, dass Philipp nicht „von hier auf jetzt“ die Hände in den Schoß legen wird. 

Man wird ihn bei den Spielen der Herren I und der Damen I sicher zwischendurch als interessierten Zuschauer sehen. So wird er die weitere Entwicklung „seiner“ Jungs weiter verfolgen. Und, wer weiß schon was passiert, wenn die Sache mit der OP und der Familie erst einmal in trockenen Tüchern ist.  Philipp ist es durchaus zuzutrauen, dass er nach einer langen Regeneration wieder mal im Sportdress bei irgendeiner Mannschaft auftaucht ...

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Auch Bayern-Star Robert Lewandowski wollte sich mit Philipp Boeck ablichten lassen ...

Schon Ende November ließ er sich wieder einmal kurzfristig für eine Hilfestellung überzeugen: die Herren II in der Verbandsliga brauchte eine Betreuung am Spieltag ...

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