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„Adler“ nach Bitterfeld

Zwei Teams in der Mitte der Tabelle wollen Weichen stellen ...

Mit der Partie beim VC Bitterfeld-Wolfen neigte sich die Hinrunde in der Bundesliga Nord langsam dem Ende zu. Nach der Partie in Bitterfeld endet die Hinrunde mit den noch ausstehenden Spielen gegen Braunschweig (am 16. Dez. im ENNI !!!) und Essen (zum Jahresbeginn in Essen). Der MSC besetzt derzeit einen Mittelplatz (Platz 6) mit Tendenz nach oben, Bitterfeld (aktuell Platz 8) will den Platz in der Mitte festigen.

So kommt es am Sonntag in der Sporthalle Krondorf zu einem „Duell in der Mitte“. Moers will nicht nach oben „abreißen lassen“, Bitterfeld will sich in der Tabellenmitte festsetzen. Das passt bei Bitterfeld zum Saisonziel: die Mannschaft spielt im 6. Jahr in der Liga Nord, hat nach eigener Aussage einen „großen Umbruch“ hinter sich (nur zwei Spieler geblieben, alle anderen neu) und hat als Saisonziel den „Klassenerhalt“ ausgegeben. Allerdings meint Teammanager Michael Eisel: „Sollte es gut laufen, könnte man im Verlauf das Saisonziel konkretisieren.“ Was immer das heißen mag ...

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"Oben anschlagen" hilft oft ...

Die Bitterfelder hatten es zum Saisonbeginn sehr schwer: nur ein Punkt gegen Bocholt, zwei Punkte gegen Braunschweig. Dann aber Paukenschläge: drei Punkten gegen Essen, Warnemünde und in der letzten Woche in Delbrück. Die Leistungskurve geht deutlich nach oben bei Bitterfeld.  Die Mannschaft scheint nun gut zu funktionieren. Die Bitterfelder haben sich drei US-Boys ins Team geholt – der Zuspieler Travis Hudson (200 cm) verteilt nicht nur gut, sondern ist auch im Block eine Macht. Auch in der Mitte (John Pranger, Samuel Alves) haben die Bitterfelder überdurchschnittliche Qualität.

Damit ist die Mannschaft von Trainer Martin Schattenberg gewarnt. In der Sporthalle Krondorf wird es am Sonntagnachmittag  hart hergehen. Die Mannschaft von Trainer Martin Schattenberg wird dann fast 500 km (Bitterfeld ca. 40 km nördlich von Leipzig) gefahren sein ... und die lange Anreise erst einmal wegstecken müssen. Auch wenn Trainer Martin Schattenberg auf langen Busreisen immer zwischendurch eine Aktivierung einplant – lange sitzen und dann richtig gut spielen ist nicht so einfach. 

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Der Moerser Annahmeriegel muss es bringen ...

Beim MSC kann man allerdings auch mit einer guten Portion Optimismus anreisen. Die letzten drei Spiele wurden gewonnen, gegen Bocholt und gegen die Chemie Volleys gab es sehr gute Leistungen. MSC Trainer Schattenberg: „Kann die Mannschaft daran anknüpfen, so sollte es möglich sein, doch Punkte aus Bitterfeld mitzubringen. Wir wollen den Anschluss nach oben erhalten!“ Schattenberg weiter: „Gegen Bocholt und die Chemie Volleys war´s ok – aber 10% weniger könnten im Bitterfeld schon zum Verhängnis werden. Wir müssen richtig gut sein!“

Im Trainingsplan der laufenden Woche war die Annahme im Focus. Die „Mitteldeutschen“ hatten den Moerser Annahmeriegel einige Male in Verlegenheit gebracht. So gab es im ENNI Sportpark einige technische Hinweise („Erinnerungen“) aus dem Bereich Annahme – auch im taktischen Bereich wurden einige Möglichkeiten für eine schnelle Umstellung/Verlagerung geübt.

Die Mannschaft fährt am frühen Sonntagmorgen (Start 6.30 Uhr) in Richtung Osten – und will am Montagmorgen zwischen 2 und 3 Uhr wieder in Moers sein.

 

Die Spiele am Wochenende:

Bundesliga Nord

VC Bitterfeld-Wolfen, Sonntag, Sporthalle Krondorf, Spielbeginn 16.00 Uhr

Verbandsliga Herren – spielfrei

Bezirksliga Herren – spielfrei

Bezirksliga Damen – spielfrei

Jugend:

Insgesamt  11 Mannschaften treten am Wochenende beim Jugendspieltag – fast alle auswärts - in der NRW-Liga in der Oberliga und der Bezirksliga an.

Jugend Heimspiel:

MU16 (männliche Jugend unter sechzehn) vs Bocholt und Schwerte am Sonntag, 11.00 Uhr, Sporthalle Adolfinum

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