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Blick in die Bundesliga, Abtlg. „Ladies“

Auch bei den Damen spielen einige Ex-MSC Spielerinnen oben mit ...

Die erste Herrenmannschaft des Moerser SC spielte lange Jahre im deutschen Oberhaus – klar, dass eine Reihe von MSC-Akteuren weiterhin in der Bundesliga anzutreffen sind. Aber auch aus dem Damenbereich haben es einige Spielerinnen bis in die höchste deutsche Spielklasse geschafft ...

Dora Grozer spielte in der frühen Jugend beim Moerser SC, wechselte dann aber mehrfach und spielte sich über den TV Gladbeck (2. Liga) in die erste Liga zu den „Ladies in Black“ in Aachen. Nach zwei Spielzeiten wechselte sie nach Wiesbaden – dort absolviert sie derzeit ihre 2. Saison. In Wiesbaden – aktuell auf Platz 7 in der Tabelle - wurde sie auch in den nationalen Kader berufen.

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Dora Grozer ist die 3. von links in Wiesbaden ...

Chiara Hoenhorst spielte lange Jahre in den Jugendmannschaften beim Moerser SC (bis zur U20), wechselte dann studienbedingt zum USC Münster. Hier spielte sie zunächst in der 2. Liga. Seit Saisonbeginn zählt sie zum Kader der ersten Mannschaft.

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... ebenso wie Chiara Hoenhorst beim USC Münster.

Kürzlich gab es einen direkten Vergleich zwischen dem USC Münster und dem VC Wiesbaden. Chiara Hoenhorst kam nicht zum Einsatz. Dora Grozer mit größeren Spielanteilen, aber nur im 3. Satz in der Startformation – beendete denselben jedoch nach einer starken Aufholjagd mit einem Aufschlagfehler. Trainer Teun Buijs nutzte Chiara Hoenhorst bislang nur zu kurzen taktischen Wechseln. Münster gewann mit 3:1 Sätzen und liegt mit Platz 2 in der Tabelle unerwartet gut (ganz neue Mannschaft) im Rennen.

Die Lage in der 1. Liga

Ansonsten dürfte sich in der ersten Liga der aktuelle Tabellenführer Schwerin (mit mehreren Nationalspielerinnen) auch am Ende der Saison ganz oben befinden. Gute Chancen für das Spitzentrio  werden auch Dresden und Stuttgart eingeräumt. Ähnlich wie bei den Männern sind auch in der Bundesliga Frauen – im Vergleich zu den anderen europäischen Ligen – unverhältnismäßig viele ausländische Spielerinnen (insgesamt 70) aktiv. Der eigene Nachwuchs hat nur begrenzte Möglichkeiten. Spitzenreiter wieder die „Ladies in Black“ mit 10 Ausländerinnen (wie auch Stuttgart), gefolgt von Dresden (8) und Schwerin (7) ...

Bundesliga Nord

Auch in der 2. Bundesliga gibt es zwei Ex-MSC Spielerinnen. Natalie Wolter spielte in der Saison 11/12 in der Drittligamannschaft des Moerser SC, wechselte dann zum TSV Bayer 04 Leverkusen in die 2. Liga. Es folgten drei Jahre bei den Skurios Borken – in dieser Saison läuft sie für den VC Allbau Essen auf.

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Natalie Wolter leistete Schwerstarbeit bei der löchrigen Borbecker Annahme ...

Yina Liu spielte in einer Reihe von Jugendmannschaften beim Moerser SC, wechselte dann in die Verbandsliga zum VC Essen Borbeck ... und spielt jetzt im 2. Jahr bei Skurios Borken. Der Ex-Moerser Chang Cheng Liu trainiert die Mannschaft. Der Spielplan der Bundesliga Nord sah am letzten Wochenende die Paarung Essen vs Borken – auch ein Duell der beiden Zuspielerinnen Natalie Wolter und Yina Liu.

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Yina Liu im Zuspiel bei Borken ...

Es wurde zu einem brisanten Nachbarschaftsduell: beide Teams hatten Punkte bitter nötig. Die ersten beiden Sätze liefen noch so „einigermaßen“ auf Augenhöhe. Im 3. Satz dann aber eine fulminante Wende in der Partie: Nach dem Borkener 4-8 Rückstand im 3. Durchgang (Borken mit 2:0 Sätzen in Führung) brachte eine Aufschlagserie („14 am Stück“) der Borkenerin Ewa Borowiecka eine 18-8 (!) Führung. Lange Floater ins Essener Hinterfeld  sorgten für Annahmeprobleme beim Allbau-Team ... die direkte Fehler, oder einen durchsichtigen Spielaufbau, einen wirksamen Borkener Block und schließlich für einen 25-10 Satzgewinn der Gäste zur Konsequenz hatten.

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Yina und Natalie mit der MVP Auszeichnung ...

Essen natürlich mit kleiner „Depri“ – aber dennoch eine schöne Szene nach der Partie: Herzliche Umarmung der beiden Ex-Moerserinnen, die in ihren Mannschaften jeweils zugespielt hatten und die MVP Plakette in Empfang nehmen durften.

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