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Zwei MSC Asse siegen beim Bundespokal

Veit Bils und Moritz Liebisch holen den Pokal nach NRW

Höchst erfreuliche Angelegenheit für die MSC Nachwuchsspieler (U17) Veit Bils und Moritz Liebisch: in einem stark besetzten Teilnehmerfeld holten sich die beiden Akteure mit der WVV-Landesauswahl im Turnier um den Bundespokal (Nord) die „Goldmedaille“ und sorgten damit für einen „historischen Doppelsieg“ ... da sich auch die WVV-Mädchen im Turnier durchsetzten.

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Veit Bils setzt sich gegen Berlin durch ...

Das über zwei Tage gehende Turnier in Waldbröl sah zum Beginn und zum Ende Duelle der beiden stärksten Teams im acht Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld: Nordrhein-Westfalen und Berlin. Während die „Jungs“ vom Team Nordrhein-Westfalen ungeschlagen ins Finale marschierten, setzten sich die starken Berliner mit einem „kleinen Umweg“  („Überkreuzspiel“) durch und landeten auch noch im Finale.

Vorrunde „fast“ nach Plan

Der Turnierauftakt wäre für die NRW-Vertretung beinahe „in die Hose“ gegangen. Im 1. Spiel wurde Berlin unterschätzt: dort fehlte der „Hauptpunktemacher“ (verletzt) und die Mannschaft von Landestrainer Wolfgang Schütz glaubte, ein „leichtes Spiel“ zu haben. Doch böses Erwachen für die „Schütz-Schützlinge“, die im ersten Satz mit 12-25 abgefertigt wurden. Zu viele Fehler im Bereich Aufschlag, die Annahme „streute“ und die Option über die Mitte konnte kaum genutzt werden. Danach aber ein Kraftakt der NRW-Vertretung ... und nach knappem Satzgewinn ein überzeugender Tiebreaker, in welchem Berlin „zerstört“ (so Veit Bils später) wurde.

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Verständlicher Jubel nach dem Titelgewinn ...

Die weiteren Vorrundenspiele gegen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurden souverän gewonnen. Dafür wiederum eine ganz knappe Auseinandersetzung im Halbfinale. Nach den souveränen Siegen in der Vorrundengruppe wieder ein Fall von „Unterschätzung“: Brandenburg hatte man auf anderen Turnieren immer schlagen können – das Team entpuppte sich jedoch als „fast“ gleichwertiger Gegner und konnte nur „hauchdünn“ besiegt werden.

Finale mit Drama

Im Finale kam es dann wieder zum Spiel gegen Berlin – beide Teams nun auf „Augenhöhe“ und im 2. Satz mit jeder Menge Drama. Der erste Satz ging knapp („verdient“, so Veit Bils) an die Berliner, im 2. Durchgang Berlin erneut stark mit kleinen Vorteilen – allerdings bei einem unsicheren Schiedsgericht, welches die NRW-Vertretung benachteiligte. Deutliche Proteste gegen das Schiedsgericht von Verbandstrainer Wolfgang Schütz, der zunächst eine gelbe Karte bekam ... und kurz darauf nach erneutem starken Protest „rot“ kassierte und damit nicht mehr coachen durfte.

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... und später durften sich die NRW-Mädchen mitfreuen - mit den treuen Helfer/innen aus Waldbröl.

Assistent Ralf Bergmann sprang ein und die „ganze Mannschaft jetzt mit einer Trotzreaktion“, so Veit Bils. Die Zuschauer engagiert - durch den „Heimvorteil“ Waldbröl gab es jede Menge NRW Fans - die mit dafür sorgten, dass der zweite Durchgang in die „Verlängerung“ ging ... mit einem guten Ende für die NRW-Auswahl. Auch im 3. Satz die NRW-Auswahl gut eingestellt und bei 14-12 der Schlusspunkt mit einem „Hammer-Blockpunkt“.

Veit Bils, der in allen Spielen auf dem Feld stand, nach dem Turnier: „Es ist super gelaufen für uns, zweimal gab es kleine Probleme mit der Einstellung. Das hätte besser sein müssen – aber wir haben immer wieder die Kurve gekriegt. Wichtig waren die Zuschauer – da hatte NRW als Ausrichter deutlich Vorteile.“

Moritz Liebisch: „Insgesamt waren wir schon stark. In kritischen Situationen - wie z.B. bei einem starken Gegner wie Berlin - hatten wir manchmal Probleme mit der Konzentration und der Stimmung. Wenn es dann brenzlig wurde und der Druck war da, konnten wir aber zulegen und das ausgleichen. Wäre natürlich besser gewesen, wenn wir immer gleich vom Start an voll da gewesen wären.“

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Veit Bils und Moritz Liebisch in bester Stimmung ...

Beide Auswahlspieler werden nun im MSC der „Zweiten“ in der Verbandsliga  wieder zur Verfügung stehen. Einige Male musste MSC Trainer Eung-Zoll Chung auf das Duo verzichten, da dieses an mehreren Wochenenden durch WVV-Verpflichtungen (Kadertraining und Turnier) fehlen mussten. Beide Jungs freuen sich jetzt auf die Spiele in der Liga – und dürfen sogar, wenn es passt, auch bei der Herren I (Bundesliga Nord) mittrainieren ...

Die Ergebnisse in Waldbröl:

Vorrunde

Nordrhein-Westfalen vs. Berlin   2:1,12-25,25-23,15-4

Nordrhein-Westfalen vs.  Schleswig-Holstein   2:0, 25-19-14

Nordrhein-Westfalen vs. Mecklenburg-Vorpommern   2:0, 25-23-14

Finalrunde

Nordrhein-Westfalen vs. Brandenburg   2:1,26-24,23-25,15-12

Nordrhein-Westfalen vs. Berlin   2:1,22-25,29-27,15-12

Das WVV Aufgebot: Veit Bils (Moerser SC), Eric Caspers (VC Menden-Much), Mathis Farland (TuB Bocholt), Niklas Hinz (DJK Delbrück), Felix Kraus (FCJ Köln), Justus Lembach (FCJ Köln), Moritz Lembeck (TSC Münster), Finn von Soldenhoff  (VoR Paderborn), Ben Stoverink (TuB Bocholt), Niklas Feix (VoR Paderborn); Henrik Westhoff (TuB Bocholt), Nils Hünting (TuB Bocholt), Moritz Liebisch (Moerser SC), Paul Stommel (VC Menden-Much) Trainer: Wolfgang Schütz

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