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1. Herren: Die Einstellung macht’s

Im Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga (2. gegen 3.) setzte sich der MSC knapp, aber verdient mit 25:22 beim MTV Dinslaken durch. Matchwinner: die energische Einstellung des gesamten Teams, gestützt auf zwei auffällig gute Akteure…

MTV Dinslaken 3M – Moerser SC 1M 22:25 (9:12)

In einer intensiven, bis zum Ende spannenden Partie belohnten sich die Jungs von Trainer Klaus Pannenbecker mit zwei Punkten und der Rückeroberung des zweiten Tabellenplatzes.

Von Beginn an herrschte Zug im Moerser Spiel. Die Nahwurfzone war für die dynamischen Gastgeber wegen Gleisarbeiten gesperrt, nach vorne rollte zunächst der Tempo-Express. Logische Konsequenz: eine verdiente Führung (5:9, 16. Minute). Doch Dinslaken fand nun besser in die Rückwärtsspur, zeigte sich verbessert im geordneten Rückzug. Das war’s dann erstmal mit Toren, acht Minuten lang fiel kein Treffer.

Schnelle Torerfolge in einer latent ungeordneten Phase sorgten dann für den Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel: erneut leichte Vorteile für das Team mit den schnelleren Beinen (12:18, 37.).

Doch  bis zum 19. Treffer mussten wir 12 Minuten warten, gegen eine immer offenere Dinslakener Deckung haperte es manches Mal an Ideen, manches Mal auch an der Wurfauswahl. In der 53. Minute war es dann soweit, es fiel der Anschlusstreffer zum 18:19.

Unsere unermüdliche Laufarbeit und die stets positive Einstellung sollten sich aber auszahlen, binnen 100 Sekunden fielen sie, drei kostbaren Treffer (18:22, 55.). Doch das Spiel sollte immer noch nicht entschieden sein, in Unterzahl mussten wir erneut zittern (22:24).

Doch eine Parade des über 60 Minuten überragenden Jonas Liekenbrock brachte endgültige Gewissheit. Der hellwache Keeper glänzte neben seiner feschen Fangquote auch immer wieder mit handgehäkelten Traumpässen zum Gegenstoß.

Auf dem Feld ackerte derweil Basti Nutt als agiler Anführer. Vorne wie hinten machte er dem Gegner das Leben schwer, zeigte dabei auch ungeahnte konditionelle Stärken.

Am kommenden Samstag (17.30 Uhr, Gymnasium Adolfinum) steht nun bereits das letzte Heimspiel der Saison an. Gegen Dinslaken 4 wollen wir uns für das unglücklich vergurkte Hinspiel revanchieren und Platz 2 verteidigen. Kommt vorbei, es lohnt sich!

Torschützen: Nutt 6, Schlie 6, Vanek 5/2, Knapp 3, Tamse 2, Oeß 1, Dopatka 1, Wibbeke 1

Text: salz

Foto: van Lunzen

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