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Rückschau Karneval: Kamelle im Kopp

Leicht verwirrt, aber stets gut gelaunt. Eine gute Beschreibung für die Hälfte der Moerser Handballer. Aber eine ebenso treffende Zeichnung der Teilnehmer am diesjährigen Karnevalsturnier des MSC. Also eigentlich wie immer. Und das ist gut so. Bonus: Bildergalerie am Ende des Artikels!

Am Karnevalssonntag trafen sie sich also wieder, die Unermüdlichen, die ein durchgefeiertes Wochenende und das unermüdliche Verlangen nach ihrem Lieblingssport vereinen wollten. Dabei sah man schon, wer noch vom Vortag ein kleines Handicap mitschleppte. Doch nach dem dritten Frühstücksbier sind alle gleich.

Die Aktiven stammten nicht nur aus MSC-Reihen, es kamen wie so häufig gute Freunde aus allen umliegenden Vereinen für diesen Tag zusammen. Und sogar Einer aus der wahren Bundeshauptstadt Bonn. Auch die hohe Quote an kostümierten Chaoten ist positiv hervor zu heben.

Kar17 TuellDer Tüll steht ihr gut!

Die Damen und Herren verteilten sich auf fünf gemischte Teams, die dank ein paar Nachzüglern (in Kapellen war wohl schon Sommerzeit!) letztlich ordentlich und ausgeglichen besetzt waren. Auch dank der umsichtigen Schiri-Leistungen – zunächst von Onkel Pelle, dann von unserem langjährigen senior official Alfred E. – blieben die Begegnungen spannend und torreich.

Nicht ganz so knorke: der vermehrte Einsatz untergroßer, ultimativ unantastbarer Angriffswaffen (nein, ich rede nicht von Olli!), der zwischendurch mal zu wilde Blüten trieb. Das ist notiert und wird demnächst besser reguliert. Die Dosis macht’s.

Doch einen Bock von prophetischen Ausmaßen schoss der junge Mann am Schiedsgericht, Herr über Ergebnisse, Zahlen und Tabellen. Gründlich verwirrt von seinem eigenen System, schrieb die Blödblunze das eine oder andere Ergebnis verkehrt auf und verkündete den falschen Gruppensieger. Und das wenige Stunden vor der Oscar-Verleihung!

Das Mantra der siegreichen Strategen


Doch egal, letztendlich ist jeder ein Sieger, der den Karnevalssonntag sportlich durchsteht. In den Finalspielen sicherten sich die Aluhüte Asberg Platz 3, im Finale streichelten sich Holderberger Hobbydespoten und Scherpenberger Strategen zum Remis. Die Zuschauer, die im Laufe des Tages kontinuierlich vorbeischauten, wurden jedenfalls bestens unterhalten.

Überhaupt erwies sich die Halle Adolfinum als prima Treffpunkt für viele Althandballer und Angehörige, die sich zum schauen, schnacken und schnabulieren einfanden. Dank der offenen Hallenstruktur was der Weg von der Tribüne zur Theke nicht weit, die mit Salat, Kuchen, Würstchen, Fassbier und Erfrischungen jeden Gast gut durch den Tag brachte. Darauf ein Icke Möhre und Helau, bis zum nächsten Jahr!

Bildergalerie: zum vergrößern draufklicken!

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Text: salz

Fotos: van Lunzen

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