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Sichere Siege am Scharfschützen-Sonntag

Drei Spiele, 114 Moerser Tore. Das ist die Bilanz des Sonntagsspieltags, der im MSC-Lager natürlich für entsprechende Freude sorgte. Erste (40:25) und dritte Herren (33:22) versenkten jeweils die Tabellenschlusslichter aus der Kreishauptstadt, die Zweite machte mit der Reserve aus Rübenhausen kurzen Prozess (41:23).

HSG Wesel 2M – Moerser SC 1M 25:40 (12:19)

Die Gastgeber stehen bereits seit Saisonbeginn auf dem letzten Tabellenplatz (2:32 Punkte). Auch in diesem Spiel zeigten die Hansestädter, warum der Abstieg für sie in Beton gemeißelt ist. 15 Minuten hielten sie mit, doch aufgrund fehlender Kraft und Kadertiefe war’s das dann auch.

So verschoben sich nach einer hektischen Anfangsphase (7:6) wie auf Knopfdruck die Machtverhältnisse. Der personell dieses Mal solide aufgestellte MSC-Kader zeigte Vollgas-Handball, drehte die Partie schnell auf 10:14.

Auch nach der Pause dampfte die Tormaschine im hochtourigen Bereich, spätestens mit dem 19:28 war der Sieg eingetütet. Unnötiger Unfug am Ende: Die Spieler waren krampfhaft bemüht, das 40. Tor, welches den symbolischen Akt einer Kaltschalen-Schenkung nach sich zieht, zu vermeiden. Selbst der Schiri konnte das prätentiöse Gezuppel irgendwann nicht mehr sehen, verhängte letztlich einen Strafwurf. Flo-Tor-Danke-Prost! Geht doch.

Torschützen: Vanek 9/3, Dopatka 7, Nutt 5, Schlie 5, Wibbeke 4, Knapp 3, Oeß 3, Braun 3, Süßer 1

Moerser SC 2M – HSG Ha/Meh/Is 2M 41:23 (20:13)

In der Hinrunde hatten sie uns noch am Rand einer Niederlage (27:24), im Rückspiel war der Spannungsbogen eher übersichtlich. Der kleine Unterschied: Die sympathischen Rübenzieher hatten weniger freche Flitzer dabei, das moderatere Tempo spielte uns mittelschnellen Effizienzmonstern in die Karten.

Die Defensive stand von Beginn an konzentriert, dazu futterte Torwart Ballat direkt mal zwei Strafwürfe zum zweiten Frühstück. Auch im Angriff agierten wir aufmerksam, leisteten uns kaum Fehlwürfe. Nach 15 Minuten (10:4) war bereits ein großer Schritt getan, bis zur Pause tat sich nicht viel an der Vorsprungsfront.

Nach dem Seitenwechsel zogen wir noch einmal an, legten einen schicken 11:1-Lauf auf’s Parkett. Der Rest der Begegnung floss friedlich vor sich hin.

Im Übrigen wurde der 40. Treffer ohne Murren im ersten Versuch erzielt, Kassenwart Kolassa freute sich sogar wie ein Flötenschlumpf über die freiwillige Opfergabe. So wird das gemacht!

Damit braucht die Zweite nur noch einen Sieg aus drei Spielen, um den Aufstieg in die Kreisliga perfekt zu machen. Den ersten Matchball gibt es bereits am kommenden Sonntag, um 17.00 Uhr in Rheinberg.

Torschützen: Gossow 9/1, Lohr 9/1, Thiemel 6, Krieger 5/1, S. Kolassa 4, Ballat 2, Niephaus 2, Bosch 2, Steffens 1/1

HSG Wesel 3M – Moerser SC 3M 22:33 (13:13)

Einen allzu bekannten Verlauf nahm die Partie der Dritten beim tabellarischen Gemüse aus Wesel. Die Jungs benötigten wieder 30 Minuten Anlauf, bevor sie ihr Potential abrufen konnten. Gemischt glücklich: Trainer Jörg Heddram:

Der MSC machte erneut sich selber das Leben schwer und hätte beruhigt in die Pause gehen können. Denn in der ersten Halbzeit wurden alleine 14mal Pfosten oder Latte getroffen und somit ein klarer Vorsprung verschenkt.

In der 2. Hälfte trafen die Moerser dann nach belieben und ließen der HSG aus Wesel nicht den Hauch ein Chance.

Es spielten: Filges 7/4, Wendorff 7, Heydemann 4, Peiter 4, Wilsberg 4, Meimers 2/1, Balci 1/1, Daniel 1, Angerhausen 1, Krivec 1, Kramer 1, Bartussek (TW)

Text: salz / Heddram

Foto: Roland Beyer

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